Pisa in Toskana: Urlaub und Tourismus, Pisa in Toskana

PISA (PI)

Pisa liegt nahe der Mündung des Flusses Arno in die Ligurische See. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war es zudem ein Stadtstaat (Republik).Im Mittelalter war Pisa eine der vier Seefahrerrepubliken Italiens (neben Genua, Amalfi und Venedig). Zudem stand die Stadt in Konkurrenz mit den toskanischen Nachbarrepubliken Lucca, Florenz und Siena. Schließlich verlor die Republik Pisa in 1406 ihre Unabhängigkeit an Florenz. In dieser Zeit hat sich das Pisanische, eine besondere Stadtsprache, entwickelt, die bis heute gesprochen wird und die auch über eine noch lebendige Schreibtradition verfügt.Bekannt wurde Pisa auch durch das Konzil von Pisa im Jahre 1409, das durch die Wahl Alexander V. und dessen Nachfolger Johannes XXIII. versuchte, das Abendländische Schisma zu beenden, es jedoch nur verschlimmerte, so dass es plötzlich drei Päpste, einen in Rom, einen in Avignon und eben einen in Pisa, zugleich gab.Das Wahrzeichen Pisas ist der Schiefe Turm, dessen Neigung jährlich unzählige Besucher in die Stadt lockt. Der Schiefe Turm ist der Glockenturm des Doms und wurde vom XII. bis zum XIV. Jahrhundert errichtet. Da der weiche Untergrund schon kurz nach Baubeginn nachgab, versuchte man, durch architektonische Maßnahmen beim weiteren Bau die Schieflage auszugleichen. Daraus resultiert die heutige Bananenform des Turms. Nach umfangreichen Stabilisierungsmaßnahmen in den 1990ern ist der Turm mittlerweile wieder für Besucher freigegeben. Den kulturellen Mittelpunkt Pisas bildet die "Piazza del Duomo", die auch "Campo dei Miracoli" genannt wird und die seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Von diesem Platz aus hat man Zugang zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, neben dem Schiefen Turm befinden sich dort auch der Dom "Santa Maria Assunta", die Taufkirche und der Friedhof "Monumentale".Der Dom Santa Maria Assunta ist eine romanische Säulenbasilika, deren elliptische Kuppel als Meisterwerk seiner Zeit gilt. Mit dem Bau des Doms wurde bereits im XI. Jahrhundert begonnen. Aus dem frühen XIV. Jahrhundert stammt die freistehende Marmorkanzel von Giovanni Pisano, die durch Verzierungen und biblische Darstellungen beeindruckt. Große Teile des Dominnenraumes fielen in 1595 einem schweren Brand zum Opfer, bei der anschließenden Restaurierung wurden drei Bronzetore errichtet in Anlehnung an das noch erhaltene Bronzetor Bonanno Pisanos aus dem Jahr 1186, welches Stationen aus dem Leben Christi zeigt.Die Taufkirche sorgt durch die runde Bauweise mit der kugelförmigen Kuppel für eine besondere Akustik. Höhepunkte des Baptisteriums sind das achteckige Taufkirchen von Guido Bigareli da Como sowie die Marmorkanzel von Nicola Pisano, deren Brüstung mit Szenen aus dem Leben Christi verziert ist.Hinter dem Dom hebt sich eine Mauer aus Marmorarkaden empor, der Camposanto Monumentale ("Heiliges Feld"). Die Arkadengänge waren reichlich verziert, ein Großteil der Fresken wurde allerdings im Zweiten Weltkrieg zerstört und konnte nur teilweise restauriert werden. Die Atmosphäre und Lebendigkeit der Stadt wird von ca. 40.000 Studenten, die fast die Hälfte der Bewohner von Pisa ausmachen, geprägt. Auf der anderen Seite führt dies dazu, dass die Stadt, wenn der Unibetrieb ruht, wie ausgestorben wirkt, da der größte Teil der Studenten keine ständigen Pisaner sind. Das Stadtzentrum erstreckt sich über vier historische Stadtviertel, vom Bahnhof im Süden bis zur Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) mit dem Schiefen Turm im Norden. Mittelpunkt der historischen Viertel San Martino, Santa Maria, San Francesco und Sant’Antonio ist der Ponte di Mezzo, die zentrale Arno-Brücke. Berühmteste Persönlichkeiten von Pisa sind der Naturwissenschaftler und Astronom Galileo Galilei und der Mathematiker Fibonacci.Da sich die meisten Touristen nicht weit vom Schiefen Turm entfernen, findet man in Pisa eine der Städte der Toskana, die recht ursprünglich und echt geblieben sind. Entfernt man sich nur wenige hundert Meter vom Turm, sieht man verwinkelte Gassen, Bars und die typischen im Pisaner Gelb gestrichenen Häuser, die den ehemaligen Reichtum der Stadt noch erahnen lassen.In Pisa gibt es verschiedene traditionelle Feste, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.Das Fest „Gioco del Ponte“ (Spiel der Brücke) ist das bekannteste. Jedes Jahr im Juni versuchen hierbei die stärksten Männer der Stadtviertel nördlich des Flusses Arno einen sieben Tonnen schweren Wagen über die „Ponte di Mezzo“ auf die südliche Hälfte der Stadt zu schieben. Die stärksten Männer der südlichen Stadtviertel versuchen dies natürlich mit allen Kräften zu verhindern. Zu diesem Anlass werden traditionell historische Kostüme getragen.Dem Stadtheiligen San Ranieri, dessen Überreste im Dom aufbewahrt werden, sind gleich zwei Feste gewidmet. Am 16. Juni, dem Vorabend des Tages von San Ranieri, findet jedes Jahr die "Luminara" statt. Alle elektrischen Lichter entlang des Arnos werden gelöscht, und Tausende von Kerzen in und um die Fenster sowie in großen Gestellen tauchen den Arno und die umgebenden Promenaden in ein zauberhaftes Licht. Am 17. Juni findet die "Regata di San Ranieri" statt. Jedes Stadtviertel sendet ein Ruderteam aus, das auf der zwei Kilometer langen Strecke mit Ziel im Stadtzentrum versucht, die anderen Stadtviertel hinter sich zu lassen. 
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10.06.2017
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